16.2.24 — Der Handschlag

Dieser eine kleine Moment, der manchmal alles verändert. Für mich ist es der Handschlag.

Ich nutze den Handschlag gezielt in der Vorstel­lungs­phase, um eine Verbindung herzu­stellen. Um einen ganz kurzen persön­lichen Moment mit Augen­kontakt zu haben. Vor allem auch in Workshops mit Gruppen und Schul­klassen. Ich nehme mir die Zeit zu Beginn, um eine Runde zu machen mit Handschlag und dabei den Vornamen der Person zu sagen, der auf dem Namens­schild steht. Falls angedeutet wird, dass ein Handschlag nicht gewünscht wird, lege ich die rechte Hand ans Herz und deute eine Verbeugung an. 

Diese Handschlag-Runde macht etwas aus im Gruppen­setting, in der weiteren Zusam­men­arbeit. Ich drücke damit aus, dass “ich für dich da bin heute”, dass “du mir wichtig bist”, dass “du wichtig bist”. Ich bin sicher, dass es vor allem die Schüch­ternen anspricht und animiert, mitzu­machen. Ich bin sicher, dass ich es durch den Handschlag schaffe, einen Schritt mehr zur Augenhöhe zu kommen. Ich bin sicher, dass wir den Handschlag brauchen, wenn es um die Stärkung von Kinder- und Jugend­be­tei­ligung geht. Der Handschlag stellt eine Verbindung her von Kindern- und Jugend­lichen zu Erwach­senen, zu einer anderen Generation, zu einer anderen Person.

Die Autorin Ella Al Shamahi hat im letzten Jahr dieses Buch veröf­fent­licht: “Der Handschlag. Die neue Geschichte einer großen Geste. Über die Bedeu­tungen des Hände­schüt­telns und warum wir daran festhalten sollten”. Ich möchte das Buch in diesem Jahr unbedingt lesen!

Falls du uns dieses Buch für die Junge Stadt-Bibliothek schenken möchte, melde dich gerne bei mir: 01573 3135056 (WhatsApp).

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