Das war die Cologne Project Academy!

Vom 13. bis 17. Juli 2020 durften wir Impulsgeber*innen bei uns begrüßen, unsere Starthilfebox vorstellen und viele engagierte Menschen kennenlernen. Danke an alle, die dabei waren!

 

Gestartet sind wir am Montag mit Carla Reemtsma von Fridays for Future. Sie hat uns diese vier Tipps mitgegeben, um digitale Teams zu organisieren:

  • Einigt euch auf ein Format: „Alle zwei Wochen die Debatte zu führen, welcher Messenger genutzt wird, kostet unfassbar viel Zeit.“
  • Probiert aus, welche Tools für euch funktionieren: „Ich könnte eine Lobeshymne auf Trello singen. Trotzdem kann es das falsche Tool für euer Projekt sein.“
  • Vernachlässigt Präsenztreffen nicht: „Sobald es wieder möglich ist, trefft euch mit Abstand im Park.“
  • Macht Pausen: „Digitale Sachen hören nie auf, man kann immer noch mehr machen. Findet eine gute Balance!“

 

Am Dienstag haben wir mit Clemens Binder von Unity Effect über Netzwerken gesprochen. Er hat uns die 70/20/10-Regel vorgestellt:

  • 70 Prozent: anderen helfen
  • 20 Prozent: dich und deine Projekte vorstellen
  • 10 Prozent: um Hilfe bitten

Wir fanden: eine super Erinnerung, wie wichtig es beim Netzwerken ist, sowohl zu nehmen als vor allem auch zu geben!

 

Am Mittwoch haben Thomas und Frank gemeinsam die Starthilfebox vorgestellt. Darin enthalten sind jede Menge Tools, die beim eigenen Projektstart helfen. Klingt gut? Wenn du eine Idee hast, die du mithilfe der Box umsetzen möchtest, meld dich bei uns!

 

Am Donnerstag ging es um Kampagnenarbeit: Als Impulsgeberin hatten wir Fabiana zu Besuch. Sie ist eine sogenannte "Inkluencerin", eine Influencerin, die sich für mehr Inklusion einsetzt. Fabiana hat uns erklärt: Im Internet darf ein sogenannter "Call to Action" nie fehlen. Das ist ein Aufruf an die User etwas zu tun, zum Beispiel einen Kommentar zu hinterlassen oder etwas auf einer Webseite nachzulesen.

 

Eine große Portion Motivation und Inspiration haben uns am Freitag, dem letzten Tag der Cologne Project Academy, gleich vier Engagierte der Generation Grenzenlos mitgebracht:

  • Anna organisiert gemeinsam mit ihrer Projektpartnerin Kurse in Gebärdensprache für Hörende.
  • Qassim ist in der politischen Bildung aktiv.
  • Matondo organisiert u.a. Schauspiel- und Rapworkshops für Kinder und Jugendliche.
  • Noemi engagiert sich im Foodsharing und hat ein Repair-Café gegründet.

Was wir mitgenommen haben: Es gibt so viele starke Ideen dort draußen, die nur noch darauf warten umgesetzt zu werden!

 

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