Selfcare isn't selfish

Selfcare isn't selfish

Den Begriff Selfcare hat wohl jeder schon einmal gehört. Ins Deutsche lässt er sich wohl am besten mit dem Wort Selbstfürsorge übersetzen, und genau darum geht es: Den fürsorglichen Umgang mit sich selbst, die eigenen Bedürfnisse auch mal an erste Stelle setzen, sich selbst wie einen guten Freund behandeln, dem man gerne etwas Gutes tun möchte.

Beim Stammtisch im April haben wir schnell festgestellt, dass wir vor allem darüber reden müssen, was Selfcare NICHT ist – und außerdem, dass Selfcare eine ziemlich individuelle Sache ist. Während der eine eventuell lernen muss, etwas auf die Bremse zu treten und sich auch einmal eine Auszeit zu gönnen, tut die andere sich vielleicht etwas Gutes, indem sie beginnt, ihrem Leben Struktur zu verschaffen und endlich die Dinge umsetzt, von denen sie schon lange träumt.

Selfcare bedeutet für jeden etwas anderes

Was dabei als erholsam oder als produktiv wahrgenommen wird, hängt natürlich, wie schon erwähnt, total von dir selbst ab. Ein klassischer Entspannungstipp ist zum Beispiel, einfach mal ein warmes Bad zu nehmen. Beim Stammtisch wurde aber relativ schnell deutlich: Dieser Tipp gilt definitiv nicht für alle und besitzt sogar das Potenzial, große Kontroversen auszulösen. ;-) Letztendlich ist genau das die Schwierigkeit, die wir festgestellt haben: Es gibt nicht die eine Selfcare-Methode. Und doch wissen wir oft intuitiv, was uns fehlt und was wir brauchen – und es ist wichtig, dass wir uns dafür, neben all den anderen Dingen, genug Zeit nehmen.

Neben den unterschiedlichen Methoden der Selbstfürsorge ist Selfcare auch immer eine Frage des Maßes. Es ist wichtig, auch einfach mal nichts zu tun und extrem entspannend, nach einem harten Tag auf dem Sofa zu liegen, seine Serie zu gucken und die Lieblingsschokolade zu essen. Jede freie Minute sollte man so aber eventuell nicht verbringen. Und ja, es ist förderlich und sicherlich auch selbstfürsorglich, sich strukturiert einen Plan zu machen, wie man die eigenen Ziele erreichen kann. Aber sich unter Druck setzen und jede Sekunde des Tages durchzuplanen, stresst und macht müde.

Wie bereits beschrieben: Wenn du dich selbst betrachtest wie eine gute Freundin, der du helfen möchtest, weißt du eventuell besser, was dir fehlt, ob du zu hart mit dir bist oder ob du vielleicht mal wieder eine Motivationsspritze brauchst.

So oder so: Selfcare ist kein Selbstzweck und ist sicher nicht dazu da, um auf Social Media gut auszusehen. Selbstfürsorge ist kein Wettbewerb und muss auch überhaupt nicht kostspielig sein. Letztendlich geht es darum, dass es dir danach emotional besser geht.

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Liebe liegt in der Luft – alles fühlt sich gut an, wie in Watte gepackt. Die rosarote Brille gibt einem das Gefühl, man würde auf Wolke schweben. Zumindest die Anfangsphase einer romantischen Beziehung ist voll mit Schmetterlingen im Bauch und alles ist einfach… besser?  Ist Liebe die Lösung?

 

Den Begriff Selfcare hat wohl jeder schon einmal gehört. Ins Deutsche lässt er sich wohl am besten mit dem Wort Selbstfürsorge übersetzen, und genau darum geht es: Den fürsorglichen Umgang mit sich selbst, die eigenen Bedürfnisse auch mal an erste Stelle setzen, sich selbst wie einen guten Freund behandeln, dem man gerne etwas Gutes tun möchte.

 

Das Wort Stress dürfte heutzutage kein unbekannter Begriff sein – ganz im Gegenteil: Ob wegen des Studiums oder des Berufs, gefühlt ist jeder immer gestresst. Und wenn man nicht gestresst ist, hat man dann vielleicht zu wenig zu tun? Ist gestresst sein mittlerweile eine Notwendigkeit in unserer Gesellschaft geworden? Was ist Stress überhaupt?

 

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