Psychische Gesundheit in Köln. Stammtisch für 18- bis 25-Jährige.

Ein lockerer Austausch zum Thema seelische Gesundheit, wie du sie im Alltag und überall erlebst.

Jeden 1. Donnerstag im Monat treffen wir uns in schöner Atmosphäre zu Getränk und Gespräch im inSide Café in Köln. Wir bringen einen kurzen Input zum Schwerpunktthema mit, und dann sind alle, die dazustoßen wollen, herzlich zu Nachfragen, Beiträgen und Diskussionen eingeladen. Über die Themen unserer Stammtische schreiben wir außerdem auf unserem Blog.

Achtung: Gegenwärtig findet der Stammtisch online statt!

+++ACHTUNG+++Der Stammtisch am 7. Oktober fällt aus organisatorischen Gründen aus!+++

Nächster Termin: 4. November 2021, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Thema: Ungestört Essen essen

Wir alle müssen Nahrung zu uns nehmen. Ziemlich regelmäßig. Sogar mehrfach am Tag. Neben diesem biologischen Zwang ist das ganze Thema aber ausführlich moralisch aufgeladen - zwischen Fitness-Instagram, Foodies, Stressessen und Essstörungen jeglicher Art haben viele von uns am Thema Essen zu kauen. Beim Stammtisch wollen wir unsere Erfahrungen teilen und der Frage nachgehen, wie wir diesem ausgelutschten Problem einen (Schoko)Riegel vorschieben können.

Hast du Ideen und Erfahrungen, die du teilen möchtest? Bist du neugierig, auf was wir so kommen? Hast du Lust, dich einfach mal entspannt zu dem Thema auszutauschen?

Dann komm gerne dazu, wir freuen uns auf dich!

Zoom-Daten
ID: 841 8174 3259
Passwort: Stammtisch

Was wollen wir erreichen?

Unser Ziel ist es, durch Offenheit, Gespräche, Bildung und Austausch Unverständnis psychischer Gesundheit gegenüber aus dem Weg zu räumen. Außerdem wollen wir uns Werkzeuge und Strategien aneignen und teilen, mit denen wir uns besser um die eigene Gesundheit kümmern können.

Dazu möchten wir bei unserem Stammtisch mit Menschen verschiedenster Berufe, Vergangenheiten und Meinungen darüber reden, wie wir einen stigmafreien Dialog schaffen können.

 

Wie kann ich mitmachen?

Einmal im Monat treffen wir uns im inSide Café in Köln zu einer lockeren Gesprächsrunde.

Wir, das Psych_Ed Team, bereiten ein Thema vor, und du darfst dann einfach mitreden!

Außerdem suchen wir immer neue Teammitglieder, die helfen, die Stammtische vorzubereiten und langfristig unseren Blog bestellen. Komm einfach mal zum Stammtisch vorbei, damit wir dich kennen lernen können!

Zur Mitmachen-Seite!

Psych_Ed im Interview

Psychische Gesundheit ist die Grundlage  von Gesundheit und  einer funktionierenden Gesellschaft", sagen Toni und Marlon von Psych_Ed. „Leider bekommt sie nicht den Stellenwert, den sie verdient hat. Wir sind davon überzeugt, dass ein Erfahrungsaustausch zum besseren, grundlegend substantiellerem Leben führt. Wir möchten durch eigene Therapieerfahrung dazu beitragen, über sich und über das Leben zu reflektieren."

Zum Interview im Jahresbericht!

 

Psych_Ed-Blog

Die Ergebnisse unserer monatlichen Stammtische fassen wir jeweils in Blogposts zusammen. Hier könnt ihr nachlesen, worüber wir bei den vergangenen Stammtischen gesprochen haben.

„Dreimol Null es Null es Null“ wie es Bläck Fööss so schön angeführt hat. Wir alle waren in der Schule und erinnern uns an die Zeit, die wohl für jeden sehr prägent war. Nicht nur körperlich, sondern auch mental gab es Entwicklungen, die vielleicht nicht immer so schön vonstatten gingen, wie man diese in nostalgischer Erinnerungen gelegentlich skizziert. Einige haben wohl sichtlich keine positiven Erinnerungen an die Schulzeit, und wir haben bei unserem Juni Stammtisch darüber gesprochen, was strukturell hätte besser laufen können und wie unsere individuellen Erfahrungen dabei waren.

TRIGGER WARNUNG:

Wir weisen daraufhin, dass im Folgenden über das Thema Trauma sowie über Traumafolgestörungen geschrieben wird und wir würden euch bitte, diesen Text nur zu lesen, wenn das Thema für euch keine mentale Belastung darstellt.

Den Begriff Selfcare hat wohl jeder schon einmal gehört. Ins Deutsche lässt er sich wohl am besten mit dem Wort Selbstfürsorge übersetzen, und genau darum geht es: Den fürsorglichen Umgang mit sich selbst, die eigenen Bedürfnisse auch mal an erste Stelle setzen, sich selbst wie einen guten Freund behandeln, dem man gerne etwas Gutes tun möchte.

 

Was denkst du über unser Projekt?

Kommentar von Johanna |

Als Mitinitiatorin freue ich mich auf jede/n, der oder die mit mir gemeinsam ein tolles und wichtiges Projekt weiterentwickeln möchte. Jede/r ist herzlich willkommen sich zu beteiligen.
Ein nächster Schritt wird sein, im kommenden Jahr regelmäßig einen Stammtisch zu veranstalten, bei dem wir mit Jugendlichen ins Gespräch kommen – über Mental Health – miteinander und untereinander.
Wenn Du Influencer (Blogger, Instagrammer etc.) kennst, die über das Thema "mental health" berichten, melde Dich gerne bei uns.

Ich freue mich auf Dich!

Kommentar von Lina Dümmer |

Hallo ihr Lieben,

bevor ich ein paar Worte zu meiner eigenen Person und dem Grund, aus dem ich euch schreibe, sage, möchte ich eine wichtige Sache loswerde: Ich finde es super, was ihr macht! Macht unbedingt weiter so. Aufklärung über psychische Erkrankungen ist so wichtig und kommt in unserer Gesellschaft leider immer noch zu kurz!

Nun zu mir und meinem Anliegen: Ich heiße Lina und studiere nun seit ca. einem Jahr Psychologie in Hamburg. In Gesprächen mit Freunden und Verwandten, die nicht aus dem psychologischen Bereich kommen, habe ich immer wieder gemerkt, welch falsche Vorstellungen viele Menschen immer noch von psychischen Erkrankungen haben. In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und dabei auch meine eigene Schulzeit reflektiert. Mir ist aufgefallen, dass es in meiner Schule zwar zahlreiche Veranstaltungen zur Drogenprävention gab, jedoch kein einziges Mal jemand vorbeigekommen ist, um uns Schülern zu erklären, dass es psychische Erkrankungen gibt und dass diese genauso real sind wie rein physische Krankheiten. Als ich mich dann das erste Mal im Internet auf die Suche nach einer Organisation im Hamburger Raum machte, die sich für die Aufklärung über psychische Erkrankungen einsetzt, war ich geschockt, als ich nicht wirklich fündig wurde. Bei solch einem wichtigen Thema, das uns alle - sei es nun durch eigenen Erfahrungen oder Betroffene im Bekanntenkreis - betrifft, kann es doch eigentlich gar nicht sein, dass es nicht so wirklich jemanden gibt, der sich für "Psychoedukation" an Schulen einsetzt.

Auf einen Aufruf in der Engagierten-Gruppe der Mission Inklusion (von der ich ein Teil bin) meldeten sich nicht nur andere, die das Thema beschäftigt, sondern auch jemand, der eure erwähnte. Ich melde mich nun bei euch, weil es mir sehr am Herzen liegt, Projekte, wie ihr sie veranstaltet, nach Hamburg und in andere deutsche Städte zu bringen. Ich habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit euch und denke, dass ich in Bezug auf die Gestaltung von Projekten zur Aufklärung über psychische Erkrankungen viel von euch lernen kann. Meldet euch gerne, wenn ihr Interesse an einem ausführlicheren Gespräch über eine potenzielle Zusammenarbeit habt. Ich würde mich riesig über eine Rückmeldung freuen!

Ganz liebe Grüße
Lina