Psychische Gesundheit in Köln. Stammtisch für 18- bis 25-Jährige.

Ein lockerer Austausch zum Thema seelische Gesundheit, wie du sie im Alltag und überall erlebst.

Jeden 1. Donnerstag im Monat treffen wir uns in schöner Atmosphäre zu Getränk und Gespräch im inSide Café in Köln. Wir bringen einen kurzen Input zum Schwerpunktthema mit, und dann sind alle, die dazustoßen wollen, herzlich zu Nachfragen, Beiträgen und Diskussionen eingeladen.

Achtung: Gegenwärtig findet der Stammtisch online statt!

Was haben wir während des ersten Lockdowns gelernt? Welche Tipps und Ressourcen haben wir, die wir miteinander teilen können? Komm gerne dazu, wir freuen uns auf dich!

Nächster Termin: 3. Dezember 2020, 18:00

Zoom-Daten
Meeting-ID: 841 8174 3259
Passwort: 623891

 

Auf unserer Blogseite kannst du jetzt unsere Tipps zum Social Distancing lesen!

Was wollen wir erreichen?

Unser Ziel ist es, durch Offenheit, Gespräche, Bildung und Austausch Unverständnis psychischer Gesundheit gegenüber aus dem Weg zu räumen. Außerdem wollen wir uns Werkzeuge und Strategien aneignen und teilen, mit denen wir uns besser um die eigene Gesundheit kümmern können.

Dazu möchten wir bei unserem Stammtisch mit Menschen verschiedenster Berufe, Vergangenheiten und Meinungen darüber reden, wie wir einen stigmafreien Dialog schaffen können.

Wie kann ich mitmachen?

Einmal im Monat treffen wir uns im inSide Café in Köln zu einer lockeren Gesprächsrunde.

Wir, das Psych_Ed Team, bereiten ein Thema vor, und du darfst dann einfach mitreden!

Außerdem suchen wir immer neue Teammitglieder, die helfen, die Stammtische vorzubereiten und langfristig unseren Blog bestellen. Komm einfach mal zum Stammtisch vorbei, damit wir dich kennen lernen können!

Mitmachen

Die nächsten Termine & Themen

1. Oktober: Winterdepression


3. November: Psychische Erkrankung im Freundeskreis


5. Dezember: Familienfeier-SOS

 

Jeweils um 18 Uhr im inSide Cafe, Am Rinkenpfuhl 46, 50676 Köln (Nähe Rudolfplatz).
Wir freuen uns auf dich!

 

 

Weg mit den Berührungsängsten! Wie sie auf die Idee gekommen sind, einen Stammtisch zu gründen, was die Teamarbeit so besonders macht und warum sie finden, dass wir alle viel mehr über mentale Gesundheit sprechen sollten, haben Toni und Marlon im Interview erzählt. Hier könnt ihr es nachlesen!

Was denkst du über unser Projekt?

Kommentar von Johanna |

Als Mitinitiatorin freue ich mich auf jede/n, der oder die mit mir gemeinsam ein tolles und wichtiges Projekt weiterentwickeln möchte. Jede/r ist herzlich willkommen sich zu beteiligen.
Ein nächster Schritt wird sein, im kommenden Jahr regelmäßig einen Stammtisch zu veranstalten, bei dem wir mit Jugendlichen ins Gespräch kommen – über Mental Health – miteinander und untereinander.
Wenn Du Influencer (Blogger, Instagrammer etc.) kennst, die über das Thema "mental health" berichten, melde Dich gerne bei uns.

Ich freue mich auf Dich!

Kommentar von Lina Dümmer |

Hallo ihr Lieben,

bevor ich ein paar Worte zu meiner eigenen Person und dem Grund, aus dem ich euch schreibe, sage, möchte ich eine wichtige Sache loswerde: Ich finde es super, was ihr macht! Macht unbedingt weiter so. Aufklärung über psychische Erkrankungen ist so wichtig und kommt in unserer Gesellschaft leider immer noch zu kurz!

Nun zu mir und meinem Anliegen: Ich heiße Lina und studiere nun seit ca. einem Jahr Psychologie in Hamburg. In Gesprächen mit Freunden und Verwandten, die nicht aus dem psychologischen Bereich kommen, habe ich immer wieder gemerkt, welch falsche Vorstellungen viele Menschen immer noch von psychischen Erkrankungen haben. In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und dabei auch meine eigene Schulzeit reflektiert. Mir ist aufgefallen, dass es in meiner Schule zwar zahlreiche Veranstaltungen zur Drogenprävention gab, jedoch kein einziges Mal jemand vorbeigekommen ist, um uns Schülern zu erklären, dass es psychische Erkrankungen gibt und dass diese genauso real sind wie rein physische Krankheiten. Als ich mich dann das erste Mal im Internet auf die Suche nach einer Organisation im Hamburger Raum machte, die sich für die Aufklärung über psychische Erkrankungen einsetzt, war ich geschockt, als ich nicht wirklich fündig wurde. Bei solch einem wichtigen Thema, das uns alle - sei es nun durch eigenen Erfahrungen oder Betroffene im Bekanntenkreis - betrifft, kann es doch eigentlich gar nicht sein, dass es nicht so wirklich jemanden gibt, der sich für "Psychoedukation" an Schulen einsetzt.

Auf einen Aufruf in der Engagierten-Gruppe der Mission Inklusion (von der ich ein Teil bin) meldeten sich nicht nur andere, die das Thema beschäftigt, sondern auch jemand, der eure erwähnte. Ich melde mich nun bei euch, weil es mir sehr am Herzen liegt, Projekte, wie ihr sie veranstaltet, nach Hamburg und in andere deutsche Städte zu bringen. Ich habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit euch und denke, dass ich in Bezug auf die Gestaltung von Projekten zur Aufklärung über psychische Erkrankungen viel von euch lernen kann. Meldet euch gerne, wenn ihr Interesse an einem ausführlicheren Gespräch über eine potenzielle Zusammenarbeit habt. Ich würde mich riesig über eine Rückmeldung freuen!

Ganz liebe Grüße
Lina