Erster Onlinebeitrag

Auf unserer Blogseite könnt ihr jetzt unsere Tipps zum Social Distancing lesen.

"Hilfe, mein Alltag ist weg! Die PsychEd-Tippsammlung zum Social Distancing"

Was wollen wir erreichen?

Unser Ziel ist es durch Offenheit, Gespräche, Bildung und Austausch Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, uns Werkzeuge und Strategien anzueignen und weiter zu geben, mit denen wir uns besser um die eigene Gesundheit kümmern können. Dazu möchten wir mit Menschen verschiedenster Berufe, Vergangenheiten und Meinungen darüber zu reden, wie wir einen stigmafreien Dialog schaffen können.

Wie weit sind wir?

Neben unserem Stammtisch (bei dem auch gerne neue Ideen eingebracht werden dürfen) wollen wir hier Informationen zu verschiedenen Themen bereitstellen.
Außerdem möchten wir mittel- bis langfristig Experten zu unseren Stammtischen einladen, die uns etwas neues zu ihrem Expertenthema beibringen können.

 

Wie kann ich mich beteiligen?

Komm vorbei! Schau dir beim Stammtisch an, ob das Projekt was für dich ist. Wir können immer neue Menschen und Ideen brauchen. Und auch wenn du mit der Organisation nichts zu tun haben willst, kannst du gerne immer wieder an Veranstaltungen teilnehmen. Du kannst dich auch gerne per E-Mail bei uns melden.

Mitmachen

Zielsetzung

 

Wir möchten dafür sorgen, dass das Thema “psychische Gesundheit” nicht mehr nur als “psychische Krankheiten” und darauf folgend als rotes Tuch behandelt wird. Es ist absolut möglich sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, wenn man nicht krank ist. Genauso ist es möglich sich mit Krankheiten auseinander zu setzen ohne die betroffenen Menschen zu verurteilen oder deren Charakter zu pauschalisieren.

 

Unser Ziel ist es durch Offenheit, Gespräche, Bildung und Austausch Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, uns Werkzeuge und Strategien anzueignen und weiter zu geben mit denen wir uns besser um die eigene Gesundheit kümmern können. Dazu möchten wir mit Menschen verschiedenster Berufe, Vergangenheiten und Meinungen darüber zu reden, wie wir einen Stigma freien Dialog schaffen können.

Wie könnte die Umsetzung aussehen?

 

Neben unserem Stammtisch arbeiten wir daran folgende Dinge realisierbar zu machen:

  • Workshop oder Diskussions- und Austauschrunden in Schulen
  • Ein kleines Wiki auf dieser Seite um grundlegende Begriffe zu (er-)klären und zu verschiedenen Themen zu informieren.
  • Workshops und Vorträge mit Fachmenschen.

Diese Liste ist natürlich erweiterbar und wir freuen uns immer über neue Ideen und Vorschläge.

Das haben wir bisher gemacht

 

  • Im Zuge des Borderline-Tages am 12. September 2019 in Köln, welcher von der Eckhard-Busch-Stiftung veranstaltet wird, haben wir Dominique De Marné kennengelernt. Ihre Mission: Psychische Krankheiten aus der Tabu-Zone rauszuholen und darüber zu sprechen. Sie ist für uns ein erster Kontakt bezüglich der Projektfindung.
  • Im Januar 2020 haben wir bei einem Projekttreffen den PsychEd-Stammtisch ins Leben gerufen, der ab März einmal monatlich im Café inSide stattfinden wird.
  • Am 2. März fand der erste Stammtisch im inSide Café statt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann unten gefunden werden.
  • Durch die aktuelle Lage sind leider einige Stammtische erstmal ausgefallen. Wir haben aber hinter den Kulissen weiter daran gearbeitet und treffen uns regelmäßig online zum Ergebnis- und Ideenaustausch. Ab Juli 2020 finden unsere Treffen wieder am ersten Donnerstag im Monat statt.
Was ist in Zukunft zu tun?

 

Es gibt viel zu tun! Als nächstes steht bei uns an:

  • Mehr Mitstreiter anwerben!
    Wir wollen unsere Idee teilen wo auch immer es geht und mehr (junge) Menschen dafür begeistern uns zu helfen und Ideen und persönliche Stärken und Talente einzubringen. Jede*r kann mitmachen.
  • Stammtische durchführen!
    Wir werden uns auf die einzelnen Treffen vorbereiten indem wir uns eine grobe Themenrichtung überlegen um das Gespräch in Gang zu bringen. das heißt nicht dass es nicht auch um andere Dinge gehen kann.
  • Stammtische dokumentieren!
    Zu jeder Sitzung wird hier eine kurze Zusammenfassung erscheinen. Dadurch können sich Interessierte ein Bild von den Treffen machen und wir können rückblickend sehen welche Themen euch wichtig sind und wo wir mehr machen können.
  • Onlinecontent erweitern!
    Mindestens einmal im Monat wollen wir hier zusätzlich mehr Infos hochladen. Ob das kurze Infotexte für unser Wiki sind oder Berichte über Veranstaltungen wechselt immer mal wieder, aber wir bleiben dran!
  • Das Projekt bekannter machen!
    Im Hintergrund vernetzen wir uns mit diversen Menschen, die uns auf die ein oder andere Weise bei der Umsetzung unserer Ideen helfen können. Daraus können Expertenvorträge, Veranstaltungen oder ganz neue (Mini-)Projekte entstehen. Wir sind gespannt und machen fleißig Werbung!
Meilensteine

 

  • Frühjahr 2019 – Ideengenerierung
  • September 2019 – Kontaktaufnahme mit Dominique De Marné
  • Januar 2020 - Gründung Stammtisch
  • März 2020 - Erster Stammtisch im Café

 

 

Stammtisch-Protokolle

Protokoll zum 1. Stammtisch am 02.03.2020                            Protokollschreiberling: Marlon

 

Ablauf:

  1. Vorstellungsrunde
  2. Überlegungen zum Rahmen der kommenden Stammtische
  3. Ressourcensammlung
  4. Wie machen wir auf Stammtische aufmerksam?


1. Vorstellungsrunde

 

Insgesamt waren 5 menschen bei unserem ersten Stammtisch anwesend, allerdings zwei davon nur jeweils für eine Hälfte, sodass wir maximal 4 Leute auf einmal waren, was zu einem ruhigen und produktiven Austausch geführt hat.

 

Um auf einen gemeinsamen Anfang zu kommen haben wir die Gründe gesammelt, aus denen uns dieses Projekt sinnvoll oder wichtig erscheint.

Von persönlicher Betroffenheit psychischer Erkrankungen und den damit verbundenen Erfahrungen von Stigmatisierung über Bekannte und Freunde, die einen auf das Thema aufmerksam gemacht haben zu Neugier über das Thema und den Wunsch mehr zu lernen waren vermutlich die meisten “Gründe” vertreten.

Im Grunde wollen wir alle dafür sorgen, dass bei den Stammtischen freundlicher und informativer Austausch stattfindet und sich alle Anwesenden wohlfühlen können, was uns zum nächsten Punkt bringt.

 

2. In welchem Rahmen sollen die Stammtische stattfinden?

 

Hier kamen sehr viele Ideen und Anmerkungen zusammen und es wurde schnell klar, dass wir, um das Wohlbefinden unserer Teilnehmenden sicherstellen zu können, bestimmte Dinge beachten müssen und einen “sicheren Rahmen” für unsere Stammtische schaffen wollen.

 

Um an diesen Rahmenbedingungen zu arbeiten haben wir eigene Ideen gesammelt, wie wir uns persönlich sicher fühlen werden. Diese sind:

 

  • Zugänglichkeit des Raumes (ein offener Raum, der nicht einengt)
    • Das inSide Café ist hierfür hervorragend geeignet, da es nicht nur barrierefrei ist, sondern auch große Fenster hat und gut überblickbar ist
  • Abwesenheit von Zwang (nicht reden müssen)
    • Das können wir ohne Probleme umsetzen, indem wir zu Beginn der Treffen darauf aufmerksam machen, dass Jede*r sich jederzeit aus dem Gespräch herausziehen darf und auf keinen Fall zu Sprechen oder Beteiligen gezwungen wird.
  • Abwesenheit von Wertung
    • Auch hier können wir natürlich zu Beginn des Treffens einen Hinweis geben, die Einhaltung dieser Richtlinie ist allerdings etwas schwieriger, da andere Teilnehmenden vielleicht doch Wertung abgeben. Auf dieses Verhalten werden wir die entsprechenden Menschen bei Bedarf aufmerksam machen und bei wiederholtem Nichteinhalten dieser Regel müssen wir diese vom Stammtisch ausschließen.
  • Kein “Schmerz-Wettkampf”
    • Leider erleben wir immer wieder, wie Menschen sich in Streitereien darüber, wem es schlechter geht und wer mehr Schmerz empfindet ergehen. Diese möchten wir bei unseren Stammtischen nicht sehen. Nicht nur, weil sie inherent gegen unsere Regel gegen Wertung widersprechen, sondern auch, weil solche Diskussionen nicht zu einem gegenseitigen Verständnis führen, psychische Erkrankungen romantisieren und schädlich für andere Anwesende sein können.
  • Örtliche “Abgrenzung” von anderen Tischen
    • Wir werden bei den Stammtischen darauf achten, dass wir in einer “geschützten” Ecke des Cafés sitzen und nicht von Nachbartischen aus belauscht werden können. Natürlich ist es immernoch ein Café, wenn also sehr private Dinge erzählt werden, sollten sich alle Anwesenden dessen bewusst sein.
  • Informationen bleiben vertraulich
    • Das sollte selbstverständlich sein, wir wollen es aber dennoch hier noch einmal festhalten, dass weder Namen noch Bilder oder Beschreibungen unserer Teilnehmenden veröffentlicht werden. Sollte aus irgendwelchen Gründen eine Unterscheidung verschiedener Besucher*innen relevant sein, werden diese mit falschen Namen bezeichnet und so wenig Informationen wie möglich gegeben und falls nötig verfälscht. Wir werden immer nachfragen, ob Teilnehmende damit einverstanden sind, wenn auf diese Art über sie geschrieben wird.
  • Keine Detaillierten beschreibungen von trigger-Themen.
    • Wir wollen so weit wie Möglich die Sicherheit unserer Teilnehmenden gewährleisten, also werden Detailbeschreibungen von selbstverletzendem Verhalten, Suizid und Gewalthandlungen jeglicher Art nicht geduldet.

 

Da wir nur 5 Menschen sind und sicherlich nicht die Erlebenswelt von all unseren potenziellen teilnehmenden abdecken und keine*r von uns professionell in der Psychologie tätig ist, wollen wir zu dem Thema einen Experten einladen und ihn fragen wie wir unsere Stammtische verbessern können.

Desweiteren wollen wir andere Menschen in unseren Freundes- und Bekanntenkreisen fragen, was diese für wichtig halten würden.

 

Ein paar Ideen von uns:

 

  • Ein “Anfangsritual”, welches bei jedem Treffen gleich ist und nach dem Menschen, die nicht genug Zeit haben oder aus anderen Gründen bei dem Themengebiet des Stammtisches nicht mitmachen wollen, wieder gehen können.
  • Wir wollen für so viel Barrierefreiheit wie möglich sorgen. Dafür sind bisher noch keine konkreten Methoden gefunden worden. Wir möchten aber potentielle Besucher*innen, die in irgendeiner Form Unterstützung benötigen um teilnehmen zu können, darum bitten sich vorab bei uns zu melden damit wir versuchen können nötige Änderungen zu organisieren.
  • Wir sind uns darüber im Klaren, dass manche Themen für betroffene Menschen sehr schwierig sein können und möchten deshalb bei diesen vorab über das Thema des Stammtisches informieren. Bei offenen Gesprächsrunden kann es aber immer dazu kommen, dass diese Themen angesprochen werden, darum möchten wir Menschen, die zu unseren Treffen kommen, darauf hinweisen, dass eine gewisse Resilienz und das Kennen der eigenen Grenzen nötig ist.

 

3. Ressourcensammlung

 

Bei unseren Treffen und auch auf der Website werden wir Ressourcen zum Erreichen von Hilfe zur Verfügung stellen. Wir sind keine Selbsthilfegruppe, aber natürlich können wir Informationen zu diesen und anderen Hilfen weitergeben.

 

Außerdem wird es teaminterne “Leitfäden” geben, damit die Stammtischleiter*innen sich in bestimmten Situationen nicht überfordert fühlen und hilfreich handeln können.

 

4. Werbung

 

Wir wollen Plakate drucken und z.B. in den verschiedenen kölner Hochschulen aushängen.

Psych_Ed-Stammtisch

Ab März treffen wir uns immer am ersten Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr im inSide Café, um in gemütlicher Atmosphäre über mentale Gesundheit zu reden. Komm vorbei, schnapp dir was zu trinken und bring deine Fragen/Ideen ein.

Ort: inSide Café, Am Rinkenpfuhl 46, 50676 Köln
www.inside-cafe.com

::: Die Stammtische im April, Mai und Juni werden nicht stattfinden können. Der nächste Stammtisch findet in der ersten Juliwoche statt. :::

Was denkst du über unser Projekt?

Kommentar von Johanna |

Als Mitinitiatorin freue ich mich auf jede/n, der oder die mit mir gemeinsam ein tolles und wichtiges Projekt weiterentwickeln möchte. Jede/r ist herzlich willkommen sich zu beteiligen.
Ein nächster Schritt wird sein, im kommenden Jahr regelmäßig einen Stammtisch zu veranstalten, bei dem wir mit Jugendlichen ins Gespräch kommen – über Mental Health – miteinander und untereinander.
Wenn Du Influencer (Blogger, Instagrammer etc.) kennst, die über das Thema "mental health" berichten, melde Dich gerne bei uns.

Ich freue mich auf Dich!